Termine

Der nächste Kurs startet, sobald sich fünf Familien angemeldet haben.

Gruppensitzungen Eltern und Kinder

8 Mal, jeden 2. Mittwoch 16-18 Uhr

Ort: EduParc, Zukunftstr. 56, 2503 Biel

 

Stimmen von Eltern aus dem letzten Kurs:

„Ich habe meinen Sohn anders gesehen. Ruhiger, freier. Nach und nach sah ich Wohlbefinden in seinen Augen und das macht mich zu einer ruhigeren Mutter.“

„Unsere jüngste Tochter ist wieder mehr froh, entspannt, weniger Wut. Und sie ist wieder ein Kind.“ (Vater)

„Die Kinder sind lebensfroher. Sie getrauen sich mehr zu erzählen.“ (Vater)

„Alle Kinder gehen wieder zum Kindsvater. Und sie wirken entspannt und sicher, wenn sie vom ihm zurückkommen“ (Mutter)

„Ich kann jetzt besser erkennen, was ich vermeiden soll und was ich nicht ändern kann.“ (Vater)

„Das Gute war, dass ich nicht die Einzige war, die Probleme hatte.“ (Mutter)

„Ich bin nicht mehr wütend und hoffnungslos.

Ich kann nur mich selbst ändern, nicht andere Menschen, Kinder, oder meine Ex-Partnerin.“ (Vater)

„Ich habe gelernt: Prioritäten zu setzen, darüber zu schlafen und iInnezuhalten

Bin objektiver und weniger emotional geworden.“ (Mutter)

Hochstrittige Trennung

Eine anerkannte Definition für hochstrittige Trennungen gibt es nicht. Bei „Kinder aus der Klemme” gehen wir davon aus, dass es sich um eine hochstrittige Trennung handelt, wenn mehrere der untenstehenden Merkmale beobachtet werden. Auch wenn einige davon in der Anfangsphase jeder Trennung vorkommen – bei hochstrittigen Trennungen bestehen diese auch nach einem Jahr weiter. 

Beide Seiten machen sich gegenseitig schlecht und jeder macht den anderen für die Situation verantwortlich. Das führt zu ständigem Stress und heftigen Gefühlen. Konflikte eskalieren und destruktive Kommunikationsmuster prägen den Umgang miteinander. Niemand hört mehr zu oder denkt nach. Es fehlt an Mitgefühl und echtem Austausch. Alle sind nur noch in ihrer eigenen Sichtweise gefangen. 

Nicht nur die Kinder, sondern auch viele andere Menschen geraten in den Streit: Großeltern, neue Partner, deren Familien, Freunde, Nachbarn, Anwälte, Mediatoren, Therapeuten, Ärzte sowie Menschen aus dem schulischen und beruflichen Umfeld. Die Streitigkeiten betreffen nicht nur zwei Menschen, sondern zwei Gemeinschaften.

Der Streit hört mit der Trennung nicht auf. Er geht weiter – jetzt darum, wie die Trennung dargestellt wird, was man für die Kinder will und wie es in Zukunft weitergehen soll. 

Die Kinder bekommen nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie brauchen – weder im privaten Umfeld noch von den Fachleuten, die eigentlich helfen sollten. 

Nicht nur die Eltern, sondern auch Menschen aus ihrem Umfeld und die Fachleute fühlen sich hilflos und überfordert.